
(Bildquelle: SZ, Link siehe unten)
«Die Freisinger Stadtbibliothek in Deutschland (Oberbayern) widmet einen Büchertisch jenen Lektüren, die in den USA auf Initiative konservativer Gruppen aus den Schulen entfernt wurden. Die Resonanz auf die Initiative ist gross.»
Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 13. August 2025: Bibliothek Freising: Der Tisch der verbannten Bücher – Freising – SZ.de
«Es ist wichtig zu wissen, was in den USA gerade passiert», sagen die Bibliothekarinnen.
Die Schriftstellervereinigung PEN America zählte im Schuljahr 2023/24 mehr als 10 000 Buchverbote an öffentlichen Schulen.
Die Verbannung wird meist von konservativen Elterngruppen vorangetrieben und richtet sich hauptsächlich gegen Bücher, die Themen wie Rassismus, LGBTQ+ oder Sex und sexualisierte Gewalt – auch nur am Rande – aufgreifen. Bücher von oder über Menschen, die nicht weiss sind oder zu einer Minderheit gehören, sind in der Liste der «Banned Books» besonders oft vertreten.
Verbannt werden in den USA Titel wie «Die Geheime Geschichte» von Donna Tartt, das Gedicht «The Hill we Climb» von Amanda Gorman, die «Harry Potter»-Saga von J.K. Rowling, «Drachenläufer» des amerikanischen-afghanischen Autors Khaled Hosseini und sogar die Graphic Novel «Das Tagebuch der Anne Frank», wegen angeblicher Verharmlosung des Holocausts und der Thematisierung von Sexualität.